Scrapbooking // Dänemark // Part 5

Ribe // Doppelseite

Die nächste Seite ist fertig. Eine Doppelseite um genau zu sein. Die Federn (passenderweise in rot und blau) sind auf der Rückseite von dem dunkelblauen Chevronmuster (das von meiner Lieblingsseite). Und irgendwie finde ich, dass sie super zu Ribe passen – zu dieser kleinen, schnuckeligen, mittelalterlichen Stadt mir ihrer Wikinger-Vergangenheit.

Rieb // Linke SeiteRibe // linke Seite // Details

Das obere Foto zeigt die Domkirke – zumindest das eine Ende. Die beiden Türme sind auf der anderen Seite. Da die Kirche in mehreren Etappen gebaut wurde sind es auch verschiedene Steine, die benutzt wurden. Rote Backsteine und diese hellen. Irgendwie sehr charakteristisch.

Und dann hatten wir diesen einen kurzen Moment, in dem wirklich blauer Himmel und ein bisschen Sonnenschein war. Gut, dass wir natürlich die Kamera griffbereit hatten und diese paar Minütchen festhalten konnten. Weil mir dieses obere Foto so gut gefällt, habe ich auch dieses größer entwickeln lassen – ich finde, es braucht auch gar nicht mehr auf dieser Seite. Die beiden Fotos genügen völlig – naja, die Buchstabensticker habe ich mir nicht verkneifen können.

Ribe // Zweite Seite

Die rechte Seite ist nun wirklich ganz simpel gehalten. Ich habe von den kleinformatigen Cheerz-Fotos den unteren, breiten Rand abgeschnitten, so dass sie quadratisch sind und dann habe ich herausgefunden, dass meine Farbkarten von OBI ganz wunderbar als Rahmen dazu passen. Mehr brauchte es da wirklich nicht.

Ich finde, durch die Farben der Federn und der kleinen Farbrahmen passen die beiden Seiten super zusammen und wirken auch nicht zu voll, obwohl echt viele Fotos drauf sind.

Ribe // Rechte Seite // Details

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Scrapbooking // Dänemark // Part 4

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Soderle, hier ist die nächste Seite. Und ich muss sagen, die ist schon jetzt einer meiner Favoriten: Ein schöner Hintergrund und der Rest ganz schlicht: ein großes und ein kleines Foto, eine Eintrittskarte (die auch noch richtig schön ist) und eine Zeichnung. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

An einem unserer Urlaubstage in Ribe haben wir eine Turmbesteigung gemacht – das ist in meiner Familie Tradition: in jeder Stadt (und wir haben als ich klein war viele Eintages-Städtetrips gemacht) wurde ein Turm gesucht, auf den man steigen kann. Ich mag es auch wirklich gern. Man sieht den Ort, an dem man ist, einfach nochmal mit anderen Augen, aus einer anderen Perspektive und bekommt so die Entfernungen und Größenverhältnisse von einer Stadt noch mal ganz anders mit. In Ribe war die Stimmung durch den Nebel und den Wind wirklich etwas ganz Besonderes.

Das Herzstück dieser Seite (und warum ich sie so gerne mag) ist die Zeichnung von Innenleben des Turms. Zu sehen war sie auf irgendeinem der Stockwerke und ich habe beim Vorbeigehen ein schnelles Foto geschossen, damit ich das fürs Fotoalbum hab. Leider ist dieses Foto super unscharf geworden und dadurch überhaupt nicht verwendbar. Im Internet hab ich das Bild nicht gefunden und dann hab ich mich kurzerhand dazu entschlossen, es so gut es geht abzumalen.

Ich war insgesamt bestimmt eine Stunde damit beschäftigt: Mit Bleistift vormalen – erst per Augenmaß, um dann festzustellen, dass die Proportionen überhaupt nicht passen und dann nochmal mit Messen. Danach mit Fineliner nachmalen. Währenddessen habe ich mich oft gefragt, wofür diese ganzen Kleinigkeiten wohl sind, welche Ecken und Kanten nur zur Zierde sind oder aus welchem Material die einzelnen Linien in echt bestehen.

Ich kann das wirklich nur empfehlen: Abmalen erfordert viel Aufmerksamkeit und Konzentration, gleichzeitig kann man wunderbar darin versinken, sich fast wie ein Architekt fühlen und am Ende lohnt es sich wirklich.

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Scrapbooking // Dänemark // Part 3

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Die nächste Seite in meinem Dänemark-Scrapbook ist fertig. Sie gehört thematisch immer noch in die Strandserie. An diesem total verrückten Strand auf Römö – dass man bis fast zum Wasser mit dem Auto fahren kann, kommt mir immer noch absurd vor – saßen wir doch ein, zwei Stündchen und haben uns den Wind um die Nase pusten und die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Und wir haben Kuchen gegessen. Und so ist dann auch das Selfie entstanden, was – obwohl wir beide die Augen fast zu haben – richtig schön ist, wie ich finde.

Deswegen ist diese Seite auch ein bisschen kitschig geworden. Herzchensticker waren angesagt. Ich musste mich auch zurückhalten, nicht noch mehr davon zu verteilen.

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Der Tag ist aus der IKEA-Papierabteilung. Und ich war super nervös, drauf zu schreiben. Ich finde, dass die Beschriftung der Fotos und der dann schon fast fertigen Seiten eine der schwierigsten Aufgaben beim Scrapbooken ist.

Erstens, weil man sich ja irgendwie geistreiche Sachen ausdenken will. Es soll ja entweder lustig oder inspirierend sein oder an eine ganz besondere Situation erinnern. Dafür will man dann nicht zu viel und nicht zu wenig schreiben, nichts vergessen, aber auch nicht jedes kleine Detail auflisten.

Und zweitens, weil man – wenn man sich dann den perfekten Spruch oder den passendsten Kommentar ausgedacht hat – ja immer noch eine Art und Weise finden muss, diesen aufzuschreiben: handschriftlich oder mit Schreibmaschine bzw. gedruckt,  geklebt oder gestempelt, groß oder klein, dick oder dünn, geschwungen oder eckig, und so weiter und so fort. Es gibt endlose Möglichkeiten dafür und mir fällt es immer überraschend schwer, mich zu entscheiden.

Das geht oft sogar so weit, dass ich das Beschriften immer weitern verschiebe und dann am Ende ganz vergesse oder vielleicht eher verdränge. Mein erstes Scrapbook ist aus dem Jahr 2015 und da sind viele, viele Seiten unbeschriftet – ich befürchte, das wird auch so bleiben…

Wie handhabst du das mit der Beschriftung? Machst du das immer gleich? Fällt dir immer gleich was ein?

Aber zurück zu dieser Seite. Auf dem Bild sieht man noch eine Gefahr beim Beschriften – nur gefährlich von ungeduldige Menschen. Ich hab mir mit Bleistift vorgemalt, wie ich schreiben will und habe das dann feinsäuberlich mit fast ruhiger Hand nachgepinselt. Tzja und dann wollte ich den Bleistift wegradieren… Ihr könnt euch schon denken, bzw. sehen was passiert ist: Ich habs verschmiert! Waaaaa, so was blödes – einfach nur, weil ich nicht lang genug warten konnte.

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Unten auf der Seite ist noch ein Mitbringsel verbastelt: Eine Postkarte vom dänischen Maler Ib Antoni. Ich hatte diese Karte eigentlich mit dem Hintergedanken gekauft, sie in meine Titelseite zu integrieren, aber die war dann auf ein Mal fertig und die Postkarte war nicht drauf. Tja, so kommt das manchmal. Farblich hat sie aber so gut auf diese Seite gepasst, dass ich mich kurzerhand dazu entschieden habe, sie hier zu verwenden.

 

Sketchnotes // Dänemark // Part 5

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Sketchnotes malen in der Öffentlichkeit. Es hat tatsächlich ein bisschen Überwindung gekostet, mein ganzes Zeugs auszupacken und los zu malen. Aber wir saßen in einem großartigen Café in Kopenhagen (in der Coffee Collective – Rösterei) und letztendlich war es super inspirierend!

Ich mag diese Seite total gern. „Geometrische Formen“ war irgendwie das Thema (weil die Sehenswürdigkeiten so gut gepasst haben: das Eisberghaus, die Unendliche Brücke, das Moesgaard Museum, das Logo von Aarhus Streetfood, naja und das Regenbogenhaus natürlich) und dann hat sich die Spielerei mit dem dicken und dünnen Stift so ergeben.

Und: Aarhus ist super!