Scrapbooking // Dänemark // Part 9

Der größte Exot in diesem Album – letztes Mal gab es ja auch schon eine kleinen farblichen Ausreißer – ist mit Sicherheit diese Seite:

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Obwohl von Anfang an feststand, dass das Album rot (wegen der dänischen Flagge) und blau (wegen des Meers) werden sollte, war dies die zweite Seite, ich gestaltet habe. Und es hat sehr sehr viel Spaß gemacht. Das Aarhus Art Museum hat einen riesigen begehbaren Regenbogen auf dem Dach und deswegen mussten die Regenbogen-Farbkarten her – die auch noch so gut zu dem Übersichtsplan passen.

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Ich mag total gerne Fotos, die professionelle Fotografen gemacht haben, die man in Flyern oder Katalogen findet, mit meinen „Touri-Fotos“ kombinieren – so wie hier mit dem Five Meter Small Boy.

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Beschriftung gibts auf dieser Seite keine, oder zumindest keine handschriftliche – also kann ich auch nix falschmachen, oder mich vermalen 🙂 Ich habe einfach alle ARoS-Schriftzüge ausgeschnitten und in verschiedenen Formen aufgeklebt. Der große Stammt aus der Papiertüte, in der ich meine Postkarten gekauft habe.

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Und das hier ist der beste Teil der Seite, wie ich finde. Ich habe meine Fotos von diesem Urlaub bei Cheerz entwickeln lassen und da konnte man sich so oldschool- Fotostreifen designen. Das war natürlich nicht ganz billig, aber es musste einfach sein bei diesen so perfekt zusammenpassenden Fotos. Die Farben kommen alle von den bunten Glaswänden – der begehbare Regenbogen! So eine großartige Sache 🙂

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Scrapbooking // Dänemark // Part 8

Wenn ich dann einmal dabei bin, merke ich, wie viel Spaß es mir macht. So gehts mir insgesamt bei ganz vielem – und auch beim Basteln. Schwupp di wupp, ist hier also auch die nächste Seite:

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Die ist ganz besonders. Und zwar kann man das auf dem Foto nicht so richtig gut erkennen, aber vor den beiden A4 liegt noch eine kleine A5 Hülle, die man einzeln umblättern kann. Jaja, da kam ich mir sehr schnieke vor. Der Rest des Layouts, damit es nicht zu sehr überladen aussieht ist dieses Mal ganz geradlinig…

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So sehen die beiden „Hintergrundseiten“ aus. Links habe ich etwas geschummelt. Das wunderschöne, sonnige und große Hintergrundfoto stammt aus einem Hochglanzkatalogvon der „Alten Stadt“ (einem historischen Freiluftmuseum mitten in der Aarhuser Innenstadt), den mir Freunde von meinen Eltern geschenkt haben, um ihn nicht wegschmeißen zu müssen. Ich habe jetzt zumindest den Schriftzug und eine Seite aufgehoben.

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Sehr schön ist auch der Stempel. In dem Museum gibts nämlich auch eine eigene Poststelle, mit wunderschönem roten Briefkasten und es liegen dort auch Stifte und Postkarten bereit, damit man sich direkt dort das Porto stempeln lassen kann. Ich hatte gerade nichts zum Verschicken, aber ich habe trotzdem einen gestempelten Zettel bekommen. Über so was muss ich mich natürlich ganz besonders freuen.

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Ein anderes feines Detail von dieser Seite ist der Sticker, der stilistisch einfach so schön zum Thema gepasst hat, witzigerweise aber von IKEA ist und der auf meiner wunderbaren Schreibmaschine getippten Beschreibungszettel: Nicht sonderlich originell, aber immerhin eine Auflistung von allem, was wir da so gesehen haben…

Rechts habe ich einfach nur zwei Fotos und verschieden große, rechteckige Papierschnipsel oder Flyer nebeneinander geklebt. Das ging ganz fix – so was muss auch mal sein 🙂

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Und hier ist noch die große Übersicht der Seitenkombi – nebeneinander gelegt. In der Mitte sind die kleinen Seiten, die an sich auch nicht wahnsinnig spannend sind, aber ich wollte unbedingt den Flyer von Aarhus als Kulturhauptstadt „Let’s Rethink“ und die AarhusCARD einkleben. Farblich passen die ja gar nicht zum Rest des Albums – rosa, lila und gelb… Aber ich finde, so ein bisschen losgelöst, von allem dürfen sie gerne bleiben.

 

 

Scrapbooking // Dänemark // Part 7

Die gegenüberliegende Seite ist natürlich auch schon fertig und ich muss sagen, die gefällt mir auch ganz gut.

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Sie würde mir noch besser gefallen, wenn ich nicht die Geduld beim Malen von DOKK 1 verloren hätte. Hihi, aber so ist das nun mal. Hier sind die Dreiecke, die es auch schon auf der anderen Seite gab ganz präsent und, ich finde, die Seite macht sich auch im Kontrast mit der dezenten Seite ganz gut. Die Elemente, die ich verwendet habe, sind quasi genau die gleichen wie dort: Kraftpapiersticker, noch einen Rest von der Papiertüte – tzja, und hier sieht man auch ziemlich genau, dass ich mir vielleicht ein bisschen mehr Zeit für die Beschriftung hätte nehmen können. Die Idee ist prima – aber gerade Linien sind eben doch am Besten, wenn man sie mit dem Lineal macht…

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Übrigens der Untertitel „very fancy parking garage“ (ich habe keine Ahnung, warum ich den auf Englisch geschrieben hab) ist übrigens keine Übertreibung: Man fährt nämlich mit seinem Auto in einen Aufzug, steigt aus und dann wird das Auto zu irgendeinem freien „Regal“ gebracht und wird dann dort so lange aufbewahrt, bis man es wieder abholt. Obendrüber ist dann eine sehr sehr moderne Bibliothek. DOKK 1 sollte man auf jeden Fall besuchen, wenn man in Aarhus ist!

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Scrapbooking // Dänemark // Part 6

Endlich ist mal wieder etwas Zeit zum basteln gewesen – der Herr an meiner Seite hat vor kurzem seinen Abschluss gemacht und irgendwie war dadurch immer viel los. Aber jetzt geht es wieder rund.

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Gleich ein ganzer Schwung neue Seiten sind in meinem Dänemark-Album entstanden. Naja, zumindest sind sie fertig geworden. Es ist immer dieses Beschriften, was mich so lange aufhält. Total komisch eigentlich, weil ich mich ja auch so ein bisschen mit Lettering und Schriftarten beschäftige. Der Gestaltungsteil beim Beschriften ist auch ganz ok. Aber das Problem ist, dass ich immer nicht weiß, was ich schreiben soll. Datum ist klar, Ort geht auch noch, aber eigentlich will man ja noch mehr lesen: sich erinnern an die kleinen Dinge, an das Essen, an das Wetter, an den lustigen Spruch und so weiter und so fort und das alles fällt mir dann einfach immer nicht ein.

Aarhus

Das ist also die erste von meinen neuen Seiten. Hintergrund ist und bleibt wohl auch für den Großteil des Albums das immer schöne Kraftpapier und obendrauf klebt eine zerrissene und zerknüllte (da habe ich vielleicht etwas nachgeholfen) Tüte aus einem Souvenirladen. Für diese Seite hab ich zwei schwarzweiße Fotos ausgewählt – das linke ist mit Effekt (in echt ist es nämlich ziemlich hässlich lilablassblau und das rechte ist eben Straße. Dadurch ist sie ziemlich dezent geworden und hat nur noch ein paar Akzente bekommen: Kraftpapiersticker – ich finde die Kombi aus verschiedenen Brauntönen da immer ganz spannend – und noch ein paar Dreiecke, inspiriert an der gegenüberliegenden Seite und auch, weil ich noch so schöne Paper Poetry Aufkleber rumliegen hatte.

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Beschriftet habe ich nicht so viel: Datum und ein paar Stichpunkte, aber eigentlich hätte ich mir das auch sparen können. Ich glaube, ich muss das mal üben und sammeln, was man so alles aufschreiben könnte… Wahrscheinlich ist es auch klug, schon währenddessen mitzuschreiben, was man später dann übernehmen möchte.

Scrapbooking // Dänemark // Part 5

Ribe // Doppelseite

Die nächste Seite ist fertig. Eine Doppelseite um genau zu sein. Die Federn (passenderweise in rot und blau) sind auf der Rückseite von dem dunkelblauen Chevronmuster (das von meiner Lieblingsseite). Und irgendwie finde ich, dass sie super zu Ribe passen – zu dieser kleinen, schnuckeligen, mittelalterlichen Stadt mir ihrer Wikinger-Vergangenheit.

Rieb // Linke SeiteRibe // linke Seite // Details

Das obere Foto zeigt die Domkirke – zumindest das eine Ende. Die beiden Türme sind auf der anderen Seite. Da die Kirche in mehreren Etappen gebaut wurde sind es auch verschiedene Steine, die benutzt wurden. Rote Backsteine und diese hellen. Irgendwie sehr charakteristisch.

Und dann hatten wir diesen einen kurzen Moment, in dem wirklich blauer Himmel und ein bisschen Sonnenschein war. Gut, dass wir natürlich die Kamera griffbereit hatten und diese paar Minütchen festhalten konnten. Weil mir dieses obere Foto so gut gefällt, habe ich auch dieses größer entwickeln lassen – ich finde, es braucht auch gar nicht mehr auf dieser Seite. Die beiden Fotos genügen völlig – naja, die Buchstabensticker habe ich mir nicht verkneifen können.

Ribe // Zweite Seite

Die rechte Seite ist nun wirklich ganz simpel gehalten. Ich habe von den kleinformatigen Cheerz-Fotos den unteren, breiten Rand abgeschnitten, so dass sie quadratisch sind und dann habe ich herausgefunden, dass meine Farbkarten von OBI ganz wunderbar als Rahmen dazu passen. Mehr brauchte es da wirklich nicht.

Ich finde, durch die Farben der Federn und der kleinen Farbrahmen passen die beiden Seiten super zusammen und wirken auch nicht zu voll, obwohl echt viele Fotos drauf sind.

Ribe // Rechte Seite // Details

Scrapbooking // Dänemark // Part 4

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Soderle, hier ist die nächste Seite. Und ich muss sagen, die ist schon jetzt einer meiner Favoriten: Ein schöner Hintergrund und der Rest ganz schlicht: ein großes und ein kleines Foto, eine Eintrittskarte (die auch noch richtig schön ist) und eine Zeichnung. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

An einem unserer Urlaubstage in Ribe haben wir eine Turmbesteigung gemacht – das ist in meiner Familie Tradition: in jeder Stadt (und wir haben als ich klein war viele Eintages-Städtetrips gemacht) wurde ein Turm gesucht, auf den man steigen kann. Ich mag es auch wirklich gern. Man sieht den Ort, an dem man ist, einfach nochmal mit anderen Augen, aus einer anderen Perspektive und bekommt so die Entfernungen und Größenverhältnisse von einer Stadt noch mal ganz anders mit. In Ribe war die Stimmung durch den Nebel und den Wind wirklich etwas ganz Besonderes.

Das Herzstück dieser Seite (und warum ich sie so gerne mag) ist die Zeichnung von Innenleben des Turms. Zu sehen war sie auf irgendeinem der Stockwerke und ich habe beim Vorbeigehen ein schnelles Foto geschossen, damit ich das fürs Fotoalbum hab. Leider ist dieses Foto super unscharf geworden und dadurch überhaupt nicht verwendbar. Im Internet hab ich das Bild nicht gefunden und dann hab ich mich kurzerhand dazu entschlossen, es so gut es geht abzumalen.

Ich war insgesamt bestimmt eine Stunde damit beschäftigt: Mit Bleistift vormalen – erst per Augenmaß, um dann festzustellen, dass die Proportionen überhaupt nicht passen und dann nochmal mit Messen. Danach mit Fineliner nachmalen. Währenddessen habe ich mich oft gefragt, wofür diese ganzen Kleinigkeiten wohl sind, welche Ecken und Kanten nur zur Zierde sind oder aus welchem Material die einzelnen Linien in echt bestehen.

Ich kann das wirklich nur empfehlen: Abmalen erfordert viel Aufmerksamkeit und Konzentration, gleichzeitig kann man wunderbar darin versinken, sich fast wie ein Architekt fühlen und am Ende lohnt es sich wirklich.

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Scrapbooking // Dänemark // Part 3

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Die nächste Seite in meinem Dänemark-Scrapbook ist fertig. Sie gehört thematisch immer noch in die Strandserie. An diesem total verrückten Strand auf Römö – dass man bis fast zum Wasser mit dem Auto fahren kann, kommt mir immer noch absurd vor – saßen wir doch ein, zwei Stündchen und haben uns den Wind um die Nase pusten und die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Und wir haben Kuchen gegessen. Und so ist dann auch das Selfie entstanden, was – obwohl wir beide die Augen fast zu haben – richtig schön ist, wie ich finde.

Deswegen ist diese Seite auch ein bisschen kitschig geworden. Herzchensticker waren angesagt. Ich musste mich auch zurückhalten, nicht noch mehr davon zu verteilen.

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Der Tag ist aus der IKEA-Papierabteilung. Und ich war super nervös, drauf zu schreiben. Ich finde, dass die Beschriftung der Fotos und der dann schon fast fertigen Seiten eine der schwierigsten Aufgaben beim Scrapbooken ist.

Erstens, weil man sich ja irgendwie geistreiche Sachen ausdenken will. Es soll ja entweder lustig oder inspirierend sein oder an eine ganz besondere Situation erinnern. Dafür will man dann nicht zu viel und nicht zu wenig schreiben, nichts vergessen, aber auch nicht jedes kleine Detail auflisten.

Und zweitens, weil man – wenn man sich dann den perfekten Spruch oder den passendsten Kommentar ausgedacht hat – ja immer noch eine Art und Weise finden muss, diesen aufzuschreiben: handschriftlich oder mit Schreibmaschine bzw. gedruckt,  geklebt oder gestempelt, groß oder klein, dick oder dünn, geschwungen oder eckig, und so weiter und so fort. Es gibt endlose Möglichkeiten dafür und mir fällt es immer überraschend schwer, mich zu entscheiden.

Das geht oft sogar so weit, dass ich das Beschriften immer weitern verschiebe und dann am Ende ganz vergesse oder vielleicht eher verdränge. Mein erstes Scrapbook ist aus dem Jahr 2015 und da sind viele, viele Seiten unbeschriftet – ich befürchte, das wird auch so bleiben…

Wie handhabst du das mit der Beschriftung? Machst du das immer gleich? Fällt dir immer gleich was ein?

Aber zurück zu dieser Seite. Auf dem Bild sieht man noch eine Gefahr beim Beschriften – nur gefährlich von ungeduldige Menschen. Ich hab mir mit Bleistift vorgemalt, wie ich schreiben will und habe das dann feinsäuberlich mit fast ruhiger Hand nachgepinselt. Tzja und dann wollte ich den Bleistift wegradieren… Ihr könnt euch schon denken, bzw. sehen was passiert ist: Ich habs verschmiert! Waaaaa, so was blödes – einfach nur, weil ich nicht lang genug warten konnte.

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Unten auf der Seite ist noch ein Mitbringsel verbastelt: Eine Postkarte vom dänischen Maler Ib Antoni. Ich hatte diese Karte eigentlich mit dem Hintergedanken gekauft, sie in meine Titelseite zu integrieren, aber die war dann auf ein Mal fertig und die Postkarte war nicht drauf. Tja, so kommt das manchmal. Farblich hat sie aber so gut auf diese Seite gepasst, dass ich mich kurzerhand dazu entschieden habe, sie hier zu verwenden.