Oh dieses Traveler’s Notebook.

Mensch, ich muss schon sagen: Was ein wunderbares Ding dieses Traveler’s Notebook doch ist! Es hat mich in der letzten Woche, in der echt nicht viel Zeit für Basteleien war, sehr inspiriert. Und so ist zum Beispiel die folgende Seite entstanden:

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Hier bin ich besonders stolz, dass sie mitten in der Öffentlichkeit entstanden ist. Ich hatte eine kleine Mittagspause im Unistress und weil das Wetter so wunderbar war, habe ich mich an den Wörder See auf eine Parkbank gesetzt. Ich habe lange vor mich hin überlegt, ob ich mich jetzt traue, mein Traveler’s Notebook auszupacken um zu malen. Tja, dann ist das dabei rausgekommen.

Außerdem hab ich mir jetzt ein Kalederinlay gekauft und schon ein bisschen rumprobiert, wie ich mir das einrichte. Ich hol mir dazu immer viel Inspiration auf Instagram und Pinterest. Da gibt es auch wirklich viele schöne Ideen, aber bei manchen habe ich das Gefühl, dass so viele Sticker, Tapes und andere Sachen auf den Seiten sind, dass man die Bücher gar nicht mehr wirklich als Kalender (so zum aufschreiben und planen) verwenden kann. Da muss ich noch einen Mittelweg zwischen schön und praktisch finden. Das zeige ich euch dann natürlich!

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Ja, wundert dich das denn nicht?

Heute habe ich Sofies Welt von Jostein Gaarder zu Ende gelesen. Zum zweiten Mal. Das erste Mal ist aber bestimmt schon zehn Jahre her. Es ist ein Philosophiebuch für Jugendliche in Romanform. Gemeinsam mit der Hauptfigur lernt man von den Anfängen der Philosophie in der Antike bis hin zu modernen Theorien – alles sehr, sehr gut erklärt und verpackt in eine prima Geschichte mit einem echt überraschenden Ende.

Ganz besonders gut gefällt mir, dass es ein „Buch über Bücher“ ist. Das ist so ein bisschen meine Leidenschaft geworden, nachdem ich im 3. Semester bei eine grandiosen Dozentin ein Seminar zum Thema hatte. Es geht um Bücher, die das Buchsein oder Buchschreiben oder Buchlesen selbst thematisieren – Bücher, bei denen die Grenzen zwischen den verschiedenen Ebenen von Leser, Autor und Geschichte nicht ganz eindeutig sind. Wenn ich Bücher zum Lesen aussuche, habe ich das immer ein bisschen im Hinterkopf (und nehme gerne Vorschläge für weitere entgegen). Nun kann ich also auch Sofies Welt auf die „Buch über Bücher“-Liste schreiben.

Naja, das ist nur die Vorgeschichte zum eigentlichen Thema des Posts: Denn, ich habe mein Traveler’s Notebook eingeweiht. Nachdem ich es jetzt schon ein paar Tage stolz in meinem Rucksack durch die Gegend trage, hab ich nun endlich was rein gemalt bzw. geschrieben – eben inspiriert von Sofies Welt.

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Ich bin ein absoluter Lettering-Neuling, aber ich finde, es ist gar nicht so schlecht geworden. Verwendet habe ich den 9000 JUMBO im Härtegrad B2 von Faber-Castell. Ich hab gesehen, man schreibt das dazu. Außerdem war wichtig der Pelikan AP 20 – ein großartiger Radiergummi für Bleistift. Und jetzt ist mein ganzer Tisch voll mit Radiergummi-Krümeln.

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PS: Eigentlich wollte ich darüber schreiben, welche Angst ich hatte, diese erste Seite zu bemalen. Aber so ist’s doch besser.

#bekkifreutsich

Wenn ihr mir bei Instagram folgt, kennt ihr diesen Hashtag ja schon. Eigentlich könnte ich ihn unter fast jedem meiner Insta-Posts verwenden, weil ich da ja eh nur die schönsten Sachen teile. Aber dieses mal passt er echt, wie die Faust aufs Auge – oder vielleicht wären #bekkifreutsichsehr oder #bekkiistganzaußersichvorfreude sogar noch passender.

Vor ein paar Wochen hatte ich ja Geburtstag – der war ja mein Anlass für die Pompoms. Der wunderbare Mensch an meiner Seite hatte sich was Besonderes für mich einfallen lassen, aber es kam erst heute.

Und es hätte keinen besseren Tag geben können. Ich war heute eigentlich nur auf Achse – Uni, Unterrichten, Arbeit, Chorleiten – und war nur ein einziges Mal (für ganze 10 Minuten) daheim um was auszudrucken.

Und dann lag es da. Auf meinem Schreibtisch.

Das beste Geschenk der Welt.

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Ich war schon eine Weile auf der Suche nach so einem Büchlein, aber wollte mir das (aus Geiz und vielleicht ein bisschen Vernunft) eigentlich nicht gönnen… Und dann so. Und dann auch noch so ein Schönes!

Drinnen sind drei Hefte – liniert, Kraftpapier und weißes Papier. Im Sommer kauf ich mir ein Kalender-Inlay (schließlich geht mein Kalender nur bis August) und gestalte den. Seit ich jetzt daheim bin, durchforste ich schon alle möglichen Quellen für Inspiration. Ich sags euch! Das wird großartig. Richtig, richtig Großartig.

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Sogar mit Hüllen!!!

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Und ein kleines Flugzeug-Lesezeichen

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Übrigens der Hashtag #freudentänzchen ist kein bisschen übertrieben.

Es ist ein Wunder geschehen.

Wir schreiben das Jahr 2017 und es ist etwas passiert, dass ich selber nicht mehr für möglich gehalten hätte: Die Häkeldecke, die ich etwa im Jahr 2010 begonnen habe, ist fertig. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Sieben Jahre lag die Wolle hier rum und ganz ganz langsam ist sie gewachsen.

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Reihe um Reihe, Stäbchen um Stäbchen.

Tja und deswegen war es auch in den letzten Tagen bei mir so ruhig. Ich wollte dieses Monstrum endlich fertig kriegen und habe daher jeden Abend nach verrichteter Arbeit auf dem Sofa gesessen und wie bekloppt gehäkelt. Am Ende ging es nur noch darum, dass sie endlich fertig wird. Und jetzt muss ich sagen, bin ich ganz schön stolz.

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Und da liegt sie nun. Sie ist 1,80m lang und 90cm breit. Ja ja, ich weiß, das sind nicht die Standardmaße für eine Decke, aber meine ist eben was Besonderes. Eigentlich hab ich mich damals vor sieben Jahren einfach mit der Anfangsreihe vertan und das irgendwie zu spät realisiert. Und warum ich sie nicht breiter mache? Tzja, mir fehlt die Wolle. Das ist eben auch sieben Jahre her, als ich die Wolle gekauft hab – Schachenmayr Bravo übrigens. Eine ähnliche Farbpartie krieg ich eh nicht mehr und deswegen habe ich beschlossen, ich beende das ganze jetzt. Zumal diese Blautöne zur neuen Küchenwand gar nicht so richtig gut passen und ich mittlerweile wohl auch eine etwas andere Farbkombi wählen würde.

Von der hellblauen und der dunklen Wolle ist noch einiges da und vielleicht gibts noch ein Miniprojekt hinterher, denn eigentlich macht mir das Arbeiten mit Wolle schon echt viel Spaß – wahrscheinlich aber ab sofort nur noch Kleinprojekte.

Hier gibt’s noch ein paar Ansichten von dem Ding:

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Ach ja, falls ihr euch fragt: Nein, es sind noch nicht alle Enden vernäht 😉

Einladungen

Ich hatte euch ja von meinen selbst gemachten Stempeln erzählt und, dass ich sie für meine Einladungen für die Geburtstagsparty benutzen wollte. Und das hab ich auch gemacht.

Ich hab mit Paper (einer umsonstigen iPad-App) den Text geschrieben, weil ich leider Photoshop nicht gut genug beherrsche, dass ich meine handschriftlichen Sachen darüber verwenden kann. Den hab ich dann auf festeres Papier drucken lassen und das hab ich bestempelt, ein bisschen mit Gold verziert und da habt ihr das Endergebnis.

Pimm pamm pomm.

Und da ist wieder eine Woche rum. Das ging ganz schön schnell. Diese Woche hab ich mir – aus gegebenem Anlass – etwas gegönnt: Ganz großartige Pompoms in verschiedenen Blautönen. Passend zur Küche natürlich. Ich hab mich gefreut wie ein Schnitzel.

Das Highlight der Woche und Anlass für die Pompoms war meine Geburtstagsparty am Samstagabend, zu der Anna und ich Häppchen gemacht haben. Das schönste Ergebnis seht ihr hier: Marshmallows  in Schoki und mit blauer Deko – muss ja zur Küche passen.

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Was wir sonst noch gekocht haben, könnt ihr hier lesen: sektundsuppe.wordpress.com

Es gibt schon länger einen kleinen Blog über unsere Kochaktionen, aber wir sind eben erst zu wordpress umgezogen. Also ist noch alles ganz frisch. Vielleicht habt ihr ja Lust, vorbei zu schauen.

#gewürzregalromantik

Als ich vorhin dieses Bild bei Instagram hochgeladen habe, wurde mir dieser hashtag vorgeschlagen. Hätte ich eigentlich mal nehmen sollen.

Ich hab heute mal wieder was ohne Papier gebastelt. Eigentlich wollte ich viel Üben und Orgakram erledigen, aber dann kamen mir richtig böse Kopfschmerzen dazwischen, so dass ich mir was anderes ausdenken musste.

Wie ihr ja schon wisst, ist meine Küche blau und weiß. Genau und deshalb versuche ich natürlich alles, was geht, daran anzupassen. So auch die Gläschen, in denen ich Gewürze aufbewahre. Das ist ja eh schon immer wunderschön, wenn man lauter ähnliche, aber eben doch nicht ganz gleiche Behältnisse hat. Ganz besonders gern mag ich, wenn man den Inhalt auch noch sehen kann. Also bin ich immer dabei kleine Gläser von Marmeladen oder Pestos oder Jogurts oder so, sauber zu machen und dann neu zu befüllen.

Nach und nach habe ich angefangen, die Deckel zu gestalten. Zunächst in drei verschiedenen Blautönen und manche haben auch noch ein kleines Tierchen drauf. Das hab ich mal auf Pinterest gesehen und finde die Idee super schön. Leider ist es gar nicht so einfach an solche kleinen Tierfiguren zu kommen… zumindest ohne dafür Geld auszugeben oder zumindest hat es sich bei mir halt nicht ergeben. Deshalb haben nur ein paar der Gläser Tiere drauf – die wichtigen, so wie zum Beispiel Muskatnuss (eine Schildkröte), Kräuter der Provence (ein Dromedar) und Kumin (ein kleines Ferkelchen). Für die Beschriftung war eh klar: Da muss der DYMO ran!

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Das Regal selber hab ich vor ewigen Zeiten mal bei Amazon bestellt. Da hätte ich bestimmt auch ein gebrauchtes gefunden, aber damals (und das ist echt bestimmt über fünf Jahre her) wollte ich aber eben das haben. Heute kommt mir das ganz komisch vor, sich sowas neu übers Internet zu kaufen.

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Das hier oben sind alle Gläser, die es schon vor der Bastelaktion heute gab… Man beachte übrigens auch das kleine Häkelvögelchen. Das und zwei seiner Freunde hat mir eine liebe Freundin gemacht und geschenkt. Wer mal meine Bloglinks durchstöbert hat, findet bestimmt schnell heraus, dass sie sich da Inspiration von Attic24 geholt hat.

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Ich finde die Farbkombination von den verschiedenen Blautönen und den Rot- und Brauntönen der Gewürze ganz, ganz wunderbar!

Simply Beautiful.

Das ist eine ganz, ganz einfache Seite, die nur aus einem gepunkteten Hintergrund, Rechtecken in verschiedenen Blautönen, und Farbsamples aus dem Baumarkt des Vertrauen besteht.

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Das Foto ist auf einer sommerlichen Zugfahrt mit der Gräfenbergbahn entstanden – ist nicht ganz so nostalgisch, wie es klingt, aber fast. Das Wetter und der Himmel waren wunderbar. Und ich finde dieses Foto hat den „beautiful“-Sticker aus dem mambi-Set alle mal verdient.

 

Stempel geschnitzt

Heute Abend hab ich mal was Neues ausprobiert. Es steht schon lange auf dem Plan, aber, wie das eben so ist, dauert es manchmal bis zur Umsetzung.

Und zwar hab ich heute endlich mal mein Linoleum zu einem Stempel umfunktioniert. Mit dem Schnittbesteck, dass ich schon vor bestimmt drei Jahren gekauft hab, hab ich einen kleinen, asiatisch inspirierten Stempel geschnitzt. Ging eigentlich ganz einfach: mit Bleistift aufzeichnen und dann mit dem passenden Werkzeug ausschnitzen. Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht in die Finger schneidet. Mein Daumen hat ein bisschen was abbekommen…

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Richtige Farbe hatte ich nicht – nur ein fast ausgetrocknetes schwarzes kleines Stempelkissen. Ich finde aber, dass der Effekt von der wenigen Farbe ziemlich cool aussieht. Als Papier hab ich einen kleinen weißen Zettel genommen, von denen ich ganz viele rumfliegen habe. Die haben eigentlich eine schöne Größe für ganz ungezwungenes Ausprobieren von Sachen, die man noch nicht so gut kann.

Vielleicht wird dieses Pattern der Hintergrund zu meinen Geburtstagseinladungskarten…